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Wohnbegriffe und was dahintersteckt

Alle reden mit, alle reden darüber, aber oft weiß man gar nicht die genaue Bedeutung der Worte, die man benutzt. Wir haben ein paar Begriffe rausgesucht, die sich rund um das Wohnen ansiedeln und ihnen genau auf den Zahn gefühlt. Oftmals versteckt sich mehr dahinter, als wir zu wissen meinen.
 
Interior oder Interieur
Als Interieur (französisch: Intérieur = das Innere) bezeichnet man zum einen das Innere eines Raumes oder Objekts, zum anderen aber auch im architektonischen oder gestalterischen Sinne dessen Ausgestaltung, beziehungsweise das Design. Die englische Übersetzung von Innenarchitektur ist Interior-Design. In Deutschland überwiegt die Schreibweise Interior. Sämtliche Magazine über Einrichtung und Gestaltung von Wohnungen schreiben sich nach der englischen Schreibweise. Auch Innenarchitekten nennen sich Interior-Designer.

Coliving, die zeitgemäße Wohngemeinschaft
Coworking war gestern, Coliving ist heute. Das „Co“ im Co-Living bedeutet vor allem Community und ist die ideale Kombination aus Privatsphäre und Kontakt zu Gleichgesinnten. Gemeinschaftsmodelle, wie Car- Sharing für das Stadtauto, Airbnb für den Urlaub oder Coworking-Spaces für einen temporären Arbeitsplatz, sind inzwischen in aller Munde. Hinzu kommt seit neuestem das Coliving. In fertig eingerichteten Co-Living-Spaces wohnen Menschen unter einem Dach und teilen sich Gemeinschaftsflächen. Eigentlich wie eine Erwachsenen-WG, nur sind die Wohnungen fertig eingerichtet und die temporären Mieter stammen aus ähnlichen Berufsrichtungen. In modernen Co-Versionen liegen die Ansprüche im gehobenen Wohnen, hier stellen die Gemeinschaftsräume gern einen Swimmingpool oder eine große Dachterrasse dar.

En-Suite-Bad – fast wie im Hotel
Ein En-Suite- (in der Suite) Bad, ist ein direkt ins Schlafzimmer integriertes, beziehungsweise nur durch eine Glasscheibe oder eine halbe Wand, vom Schlafbereich getrenntes Badezimmer. Sie machen optisch eine Menge her, vermitteln eine luxuriöse Atmosphäre und lassen ein großzügiges, weitläufiges Raumgefühl entstehen, welches in modernen Häusern oft gewünscht wird. Das Schlafzimmer wird nicht nur optisch, sondern tatsächlich vergrößert und zu einem ganz privaten Wellnessbereich.

Der Infinity-Pool – der weitschweifende Blick
Gemeint ist ein Pool, der optisch unendlich wirkt, er scheint, mindestens an einer Kante, keine Begrenzung zu haben. Man hat den Eindruck, das Wasser würde im Nichts oder in der Unendlichkeit (englisch infinity) verschwinden. Gut kann man solch einen Pool an einem Hanggrundstück oder auf dem Dach eines Hochhauses realisieren. Am spektakulärsten wirkt der Pool, wenn er scheinbar ins Meer übergeht. Ein Endlos-Schwimmbecken funktioniert durch das Prinzip des Überlaufens, weshalb im Fachhandel auch von einem Überlaufschwimmbad gesprochen wird: Ein Ende des Pools wird bei der Gestaltung abgesenkt, um den gewünschten optischen Effekt der Endlosigkeit zu erzielen.

Das Appartement oder das Apartment
Das Appartement (französisch) bezeichnet eine Suite, beziehungsweise eine Zimmerflucht. Dies ist eine Folge von Räumen, die durch Türen untereinander verbunden sind und gemeinsam eine abgeschlossene Nutzungseinheit bilden. Ursprung dieser Zimmeraufteilungen ist der Grundriss eines Schlosses. Der gesellschaftliche Rang eines Bewohners ließ sich daran erkennen, wie nah jemand den Privaträumen des Herrschers am Ende der Reihe kommen durfte. Das, aus dem englisch stammende, Apartment bezeichnet, wie auch im Deutschen, eine moderne Kleinwohnung.

Loft – die Vereinigung aus Wohnung und Atelier
Ein Loft ist ein zur Wohnung umfunktioniertes Lager oder umgestalteter Industrieraum. Was in England einen Speicher oder Dachboden bezeichnet, wurde in den USA auf Lager- oder Industriehalle ausgeweitet. Der Begriff der Loft-Wohnung, wie das Loft eigentlich heißt, kam in den 1940er-Jahren auf, als in London und New York Freiberufler und Künstler leerstehende Fabrikhallen, eben Lofts, für sich entdeckten. Sie vereinten Wohnung und Atelier unter einem Dach, ohne groß umzubauen und erhielten so günstigen Wohnraum. Der ursprüngliche Charakter der großen Hallen bleibt in einem Loft weitgehend erhalten.

Penthouse – die Wohnung auf dem Dach
Das Penthouse (aus dem Amerikanischen, vom mittelenglischen pentis „kleiner Anbau“, aus dem lateinischen appendix, altfranzösisch apentis „Anhang“) ist ein kleines Haus oder eine Wohnung auf dem Dach eines Hochhauses, umgeben von einer Terrasse. Ein Hochhaus wird als solches in Deutschland bezeichnet, wenn es mindestens 22 Meter hoch ist (ca. 5 Stockwerke). Aktuell ist das höchste Hochhaus der Erde der Jeddha Tower, in – wie kann es anders sein - Saudi-Arabien, mit 1000 Metern Höhe. In Deutschland ist es der Commerzbank-Tower in Frankfurt mit 259 Metern.
Penthouse Wohnungen sind mit Abstand die teuersten Wohnungen, die es gibt. Wer erinnert sich nicht an die Szene in „Pretty Woman“, in der Richard Gere Julia Roberts erklärt, warum er trotz Höhenangst in einem Penthouse wohnt. Die Antwort war einfach: Es ist eben das Teuerste, was die Stadt zu bieten hat.

Smart Home – alles vernetzt
In einem Smart Home vernetzen sich elektronische Geräte miteinander. Es können sämtliche Geräte, die fernsteuerbar ausgerichtet sind, von einem Smart Phone aus gesteuert werden. So schaffen Sie für sich mehr Sicherheit, effizientere Energienutzung und eine erhöhte Wohn- und Lebensqualität. Ein Smart Home Steuerungssystem koordiniert unter anderem: Elektrogeräte, Beleuchtung, Heizung, Klimaanlage, Rollläden, Jalousien und Bewegungsmelder.