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Natur im Sinne von natürlich wohnen

Nachhaltiger wohnen ist das Motto im Hier und Jetzt und in der Zukunft. Tun Sie sich und der Umwelt etwas Gutes und bauen Sie mehr Nachhaltigkeit in Ihr alltägliches „Wohn-Leben“ ein.

Wir geben Ihnen ein paar Tipps, wie dies aussehen kann.

Nachhaltige Wohnungseinrichtung
Sie wollen natürlicher wohnen? Dann achten Sie bei Ihren zukünftigen Möbelkäufen darauf, dass die Möbel eine gute Ökobilanz aufweisen.
Schon vorhandene Möbelstücke, die nicht unter den Öko-Standard fallen, sollten Sie keinesfalls entsorgen – das wäre kontraproduktiv. Verschenken Sie die Sachen, verkaufen Sie sie, behalten Sie Ihre Lieblingsteile oder, wenn Sie schon zu abgenutzt daherkommen, dann dürfen Sie auch zum Wertstoffhof gebracht werden.

Misten Sie einfach ein wenig aus und überdenken Sie das eine oder andere Teil gewissenhaft. Investieren Sie dann in erlesene Designermöbel, die eine gute Ökobilanz aufweisen.
 
Siegel und Zeichen
Gütesiegel können Ihnen den Kauf erleichtern. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten und schauen Sie auf Umweltzeichen oder Gütesiegel, wie den „Blauer Engel“ oder das „Goldenes M“. Viele Hersteller setzen inzwischen auf „made in Germany“ und produzieren mit einheimischen Materialien. Sie kommunizieren gerne und offen über Ihre Herstellungsprozesse und Lieferketten. Erkundigen Sie sich schon im Vorfeld über die Hersteller und ihre Ökobilanz. Wenn Sie zu wenig im Netz darüber finden, dann fragen Sie vor Ort unbeirrt nach und lassen sich die Herkunft und „Laufbahn“ Ihres auserwählten Möbelstücks genauestens erläutern.

Ressourcen schonen im Alltagsleben
Um eine bessere Klimabilanz in Ihren eigenen Alltag zu bringen, sollten Sie umweltbewusst agieren. Bauen Sie Ihr Umweltbewusstsein in Ihren Alltag mit ein und lassen es zur Selbstverständlichkeit werden. Sie müssen nicht rigoros an die Sache ran gehen, aber jede Tat zählt. Lieber ein paar Millionen unperfekte Ressourcen-Schoner, als ein paar „Hardcore- Umsetzer“. Entscheiden Sie sich ganz unangestrengt, welche Punkte des Umweltschutzes Sie in Ihren Alltag übernehmen wollen und leisten Sie damit einen kleinen Beitrag für eine grünere Welt.

Und so einfach geht’s:
Verringern Sie Ihren Plastikverbrauch.
Besser duschen statt baden.
Drehen Sie das Wasser beim Händeeinseifen und Zähneputzen ab.
Heizen Sie nie mehr als unbedingt nötig.
Wechseln Sie zu Ökostrom.
Keine Lebensmittel wegschmeißen.
Schränken Sie Ihren Fleischkonsum ein.
Setzen Sie auf regionale Produkte und unterstützen Sie Bio- und Fairtrade-Produkte.
Schalten Sie Ihre Geräte aus – kein Standby mehr.
Hängen Sie Ihre Wäsche mal wieder auf, anstatt sie immer in den Trockner zu werfen.
Lassen Sie Ihre Elektrogeräte und Möbel reparieren, anstatt sie auszurangieren.
Verzichten Sie auf den To-Go-Becher und nehmen Sie Ihren eigenen.
Holz und immer wieder Holz
Holz zählt zu den nachhaltigsten Materialien überhaupt. Sie haben aber Angst, dass Ihre Wohnung zu „öko-mäßig“ aussieht, wenn Sie zu viel Holz in Ihrer Wohnung unterbringen? Die brauchen Sie nicht haben. Holz gibt es heutzutage in feinsten Designs und die sind von rustikalen Möbeln weit entfernt.
Übrigens: Was Nachhaltigkeit angeht, sind Sie mit der Buche oder der Eiche immer auf der sicheren Seite!
 
Kombinieren Sie das Holz mit Naturstein, Messing, Stahl und warmen Accessoires aus Bast, Filz und Bambus. Sie werden sehen, dass Sie alleine mit diesen Materialien einen edlen, stylishen Look in Ihre Wohnung bringen. Runden Sie das Ganze durch Naturtextilien ab: Edle Kaschmirdecken, königliche Samtbezüge und luftige Biobaumwolle.

Die sanften Töne der Naturmaterialien legen sich wie eine weiche Decke auf Ihre Seele nieder.

Echte Bodenschätze – auch in der Küche gern gesehen
Die kleinen Küchenutensilien aus glasierter Keramik, gemasertem Marmor und naturbelassenen Hölzern mit Astlöchern sind gerade die Highlights in der Küche. Schüsseln, Schalen, Geschirr, Besteck oder Vasen – alles Schätze aus der Natur.

Setzen Sie auch das gute Gewissen mit an den Tisch oder platzieren Sie es auf ihm. Stühle mit Bast bespannt, Marmor oder Holz als Tischplatte und darauf jede Menge Naturschönheiten.
Hört sich das jetzt für Sie zu fad an? Dann bringen Sie doch einfach Farbe ins Spiel. Lackieren Sie die Esszimmerstühle mit einem umweltfreundlichen Lack knallrot. Das Keramik-Geschirr darf bunt sein und die Geschirrhandtücher dürfen farbig hervortreten. Gestalten Sie Ihre Küche nach Lust und Laune, Mustern und bunten Farben oder bleiben Sie dezent und klar – ganz nach Belieben, Hauptsache natürlich.
 
Guter Stoff auch im Schlafzimmer
Lassen Sie die Natur auch in Ihrem Schlafzimmer Einzug halten. Bett- und Kissenbezüge aus feinstem Leinen zum Beispiel, einen Teppich aus Wolle vor dem Bett, eine Lampe mit Papierschirm und ein Bastkorb als Wäschebehälter. Auch hier können Sie sich auf die Naturmaterialien verlassen, um ein ruhiges, harmonisches Ambiente zu erschaffen.
 
 Fazit: Denken Sie einfach ein bisschen um und setzen Sie Ihre umweltbewussten Vorhaben peu à peu um. Appellieren Sie immer wieder an Ihr gutes Gewissen – so lebt es sich gleich viel natürlicher!