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Kühler Kopf an heißen Tagen – So bekommen Sie ihre Wohnung kühl!

Es. Ist. Zu. Heiß! Diesen Gedanken kennt beinahe jeder von uns. Ob man nun im trauten Speckgürtel-Eigenheim der Schwabinger Mietkaserne oder im Chalet der Voralpenregion ohne hochgerüstete Klimatechnik residiert, der Sommer ist für uns alle gleich. Wenn uns Saharawinde oder einfach nur brachialer Sonnenschein die Eingeweide im Leibe an suvidieren, so ist guter Rat teuer.
Der reine (aber zumindest ehrliche) Fluch auf die Hitze hat das Thermometer nie in angenehmere Bereiche gelockt und selbst der naheliegendste Wutausbruch hat noch zu keinem angenehmeren Sein geführt. Was also tun, wenn die durchschnittliche Zimmertemperatur lächerliche Dimensionen annimmt? Wir verraten es Ihnen!

Tagsüber Fenster zu!

Auch wenn es der ein oder andere nicht glauben mag, die dümmste Angewohnheit des Sommers ist das permanente Lüften. Auch wenn es auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen mag, bei Hitze Tür, Tor und Fenster mit Nachdruck aufzustoßen, ist diese Herangehensweise einfach falsch. Dadurch, dass in den Sommermonaten spätestens ab dem Vormittag die Außentemperatur höher ist als die Wohnungstemperatur, heizen wir mit offenem Fenster unsere Wohnung unnötig auf.
Wer etwas Sinnvolles gegen die Hitze unternehmen möchte, tagsüber die Beschattungseinrichtung (Rollos, Fensterfolie etc.) „anwerfen“ und nur in den frühen Morgenstunden oder nachts für einen sorgfältigen Sauerstoffaustausch sorgen. Querlüften hat sich hierbei als die effektivste Lösung etabliert. Dachflächenfenster sind hierbei besonders effektiv, weil sich hierbei ein natürlicher Kamineffekt einstellt, welcher schnell und zuverlässig frische Luft in die Wohnung befördert.

Alle Elektrogeräte auf aus!

Der Stand-By-Modus ist des Teufels! Nicht nur Strom frisst diese ineffiziente Fehlkonstruktion! Auch sinnlose Wärme wird in diesem Geräte-Setting erzeugt. Und bei der Menge an Elektro-Geräten, die sich in einer durchschnittlichen Wohnung befinden, lassen sich hier einige Grad, graue Haare und auch doppelt Geld sparen. Durch die Hitze nehmen nämlich auch die empfindlichen Geräte Schaden und durch den Stand-By-Effekt wird die Wahrscheinlichkeit, dass etwas „durchbrennt“ überproportional erhöht. Von Energieersparnis brauchen wir in dieser Position gar nicht sprechen. Wer also die wohnungsinterne Quecksilbersäule einigermaßen unterhalb der 30°-Marke halten will, der schalte seine Elektrogeräte aus. Ganz aus!

Pflanzen helfen!

Pflanzen sind eine dreifache Klimaanlage für Ihr Zuhause! Im Garten und Außenbereich helfen Grünpflanzen und Bäume bei der Klimatisierung. Große Laubbäume im Garten sehen nicht nur ziemlich knorke aus, sie spenden Gästen, Bewohnern und natürlich auch dem Häuslein Schatten! Wer gerade an der Gartenplanung ist: Ost- und westseits stehen Bäume am sinnvollsten.
Schön, natürlich und kühl sind wilder Wein und verschiedene Efeu-Arten. Die Kletterplanzen gehen eine natürliche Synthese mit unserem Haus ein und verhindern, dass sich die Außenwand zu sehr aufheizt. Ein weiterer Pluspunkt: Wir bieten unterschiedlichsten Insekten Lebensraum und tun so für unsere Umwelt etwas Gutes!

Lüften mit System

Lüften will gelernt sein! Hier sollten Sie darauf achten, dass Haus und Wohnung quer gelüftet werden. Was ist das? Nichts anderes, als der komplette Austausch der alten, verbrauchten und aufgeheizten Luft durch frische und hoffentlich kühle Luft. Dafür alle Türen und Fenster öffnen und das nur zu Tageszeiten, in der die Außenluft kühler ist als die Luft in unseren heimischen vier Wänden.
Die Zeit nach den üblichen Sommergewittern ist prädestiniert fürs Querlüften. Die Luft ist herrlich!