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Lauenburg/Elbe. 20. Okt. 2008. „Kauf Dir eine Firma und mach was draus", unter diesem Motto hat Carsten Lympius am 31. Mai 2001 den Kaufvertrag für das Unternehmen hano-Küchen unterschrieben.
 
hano-Küchen wurde am 01.03.1970 am heutigen Standort im Lauenburger Industriegebiet gegründet. Es begann mit der Bauphase der ersten Fertigungshalle. Im Juli/August 1971 wurden dann nach über einem Jahr Bauphase, Maschineninvestitionen und -inbetriebnahmen sowie der intensiven Schulung von neuem Personal die ersten Möbel hergestellt und ausgeliefert. Die Investitionen betrugen damals ca. 800.000 DM und man erwirtschaftete im Jahr 1971 einen Umsatz von etwa 300.000 DM.

Nach langer Suche und Prüfung vieler, vieler Kaufofferten, entschied sich der damals 33-jährige Dipl.-Wirtschaftsingenieur für hano. Über ein MBI (Management-Buy-In) wollte er sich seinen Traum der Selbständigkeit erfüllen. Bietet doch diese Art des Unternehmenserwerbs auf den ersten Blick viele Vorteile: Mitarbeiter, Betriebsstätte und Maschinen sind vorhanden, Arbeitsabläufe und Kundenbeziehungen haben sich eingespielt. 

Mit 23 Mitarbeitern startete Lympius sein Unternehmerdasein. Mit dem Alltag verflog schnell die Anfangseuphorie. Die Realität hielt Einzug. So musste er viele schmerzhafte Erfahrungen sammeln, von den nicht mehr marktkonformen Produkten, bis hin zum Wegbrechen von Kundenschichten, durch sich verändernde Marktgegebenheiten. Doch das war der richtige Anstoß für den Jungunternehmer.

Er krempelte die Ärmel hoch und das Unternehmen um. Er sanierte den Maschinenpark und legte die organisatorische und technische Plattform für einen funktionierenden Betrieb, der klar im Markt positioniert wurde.

Die Investitionen, die in diesen sieben Jahren getätigt wurden, betragen deutlich über 1 Mio Euro. Mit 34 Beschäftigten erzielt das Unternehmen, das überwiegend regional in Norddeutschland tätig ist, heute knapp 6 Mio Euro Umsatz. Zum Vergleich: Im Jahr der Übernahme erwirtschaftete das Unternehmen 3 Mio Euro Umsatz.



hano früher und heute

Das Unternehmen und seine Angebote sind mit dem früheren Unternehmen nicht mehr vergleichbar. Gab es noch vor fünf Jahren nur eine begrenzte Auswahl an Küchenschrank-Typen, die in erster Linie für das Objektgeschäft konzipiert waren, so ist hano heute ein qualifizierter Hersteller von Einbauküchen mit einer breiten Angebotspalette von ca. 1.600 Schranktypen. Dies ist fast eine Verdreifachung dessen, was hano im Jahr 2001 zu liefern vermochte.

Mit der Neueröffnung des werkseigenen Studios im November 2006 wurde darüber hinaus weitere wesentliche Erweiterungen der Angebotsvielfalt vollzogen.

So stehen seit dem annähernd 200 Küchenfronten zur Auswahl. Die Schranktypen wurden erheblich erweitert. Unter anderem wurden Auszugsschränke in 100 und 120 cm Breite neu ins Angebot aufgenommen.Doppelt so viele Griff-Varianten stehen zur Auswahl und die Wahl der richtigen Arbeitsplatte wird jeden Wunsch erfüllen, weil das Angebot an Schichtstoffplatten verzehnfacht wurde. Auch passgenaue Arbeitsplatten aus Massivholz, Granit oder Silestone fehlen nicht im Sortiment.

Doch nicht nur in die Optik der Küchen investiert das Unternehmen. Auch Qualität und Funktionalität der Küche haben einen hohen Stellenwert. Die Qualität der hano-Küchen beginnt mit der Planung und setzt sich in der Produktion fort. Es werden nur hochwertige Materialien eingesetzt und verarbeitet. Außerdem hat hano ein komplett neues, marktführendes Schubkastensystem im Einsatz. Das neue System steht für außerordentlich gute Laufeigenschaften und eine hervorragende Dämpfung, verbunden mit einer höheren Belastbarkeit, die bei Schubladen 33% und bei Auszügen 20% beträgt. Ein Funktionsvorteil für den hano-Kunden.

Alle sogenannten Rahmenauszüge, wie zum Beispiel auch der Apotheker, werden mit Holztablaren ausgeliefert, die eine Antirutschbeschichtung haben - das Verrutschen beim Aufziehen oder Schließen des Schranks wird damit behindert. Und nicht nur das: darüber hinaus sind diese Auszüge, wie der Schubkasten, auch gedämpft! Vergleichen Sie selbst - ein weiterer Qualitätsvorteil der hano-Küche.

Auch Karussellschränke und der moderne Le-Mans-Eckschrank haben antirutschbeschichtete Holztablare - ein weiteres echtes Qualitätsmerkmal, worauf es beim Kauf einer Küche wirklich ankommt!
Darüber hinaus vertreibt hano heute auch Küchen anderer Hersteller, da alles selbst zu machen keinen Sinn macht - so bedient man sich bei hano lieber der Stärken anderer und macht das selbst was man kann. Und all das OHNE dass darunter die Preiswürdigkeit leidet - immer im Sinne des Kunden.

Heute ist hano-Küchen Hersteller von Einbauküchen mit einer breiten Angebotspalette. Neben dem für einen Küchenhersteller klassischen Vertrieb an den Möbel- und Küchenfachhandel, bedient das Unternehmen über das eigene Werkstudio auch den Endverbraucher im Direktgeschäft. Auch das Objektgeschäft mit Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften und Wohnungsverwaltungen sowie Ausschreibungsgeschäft wird direkt betreut.



„Der Schnelle frisst den Langsamen, nicht der Große den Kleinen„

… ist der Leitsatz von Lympius. So denkt er, so handelt er. hano-Küchen hat sich erfolgreich in dieser Nische behauptet. Während die großen Küchenhersteller mit Lieferzeit von bis zu zwölf Wochen und mehr am Markt agieren, kann hano innerhalb kürzester Zeit liefern. Ein bis zwei Wochen sind die Regel. Die Produktion ist auf Flexibilität und schnelle Lieferzeiten, unter Einhaltung von hohen Qualitätsnormen, eingestellt.

hano-Küchen ist wohl der schnellste Hersteller in Deutschland, wenn nicht gar in Europa. Die Durchlaufzeit einer frei geplanten, zu 100% kommissionsgefertigten Küche beträgt vom Bestelleingang bis zur Bereitstellung im Lager durchschnittlich drei bis vier Arbeitstage. Bei Folienfronten verlängert sich diese Zeit auf ca. acht Werktage, da die Fronten kommissionsbezogen beschafft werden müssen. Wenn es ganz schnell gehen muss, liefert hano Küchen mit selbst gefertigten Dickkantenfronten innerhalb von 24 Stunden. Wer kann das schon?

Ohne die konsequente Umstellung des Unternehmens wäre hano kaum überlebensfähig in einem Markt, der von einem großen Wettbewerb mit extremen Preiskämpfen gezeichnet ist.